The Aggrolites

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The Aggrolites (Foto: Stefan Penninger)

The Aggrolites kommen wieder nach Regensburg. Wir haben nach langem Hin- und Her wieder den Zuschlag bekommen, das freut uns sehr. Sofort posten wir auf facebook, dass es wieder geklappt hat. Eine gewisse Martha Mödl (Geschlecht und Name von der Redaktion geändert) schreibt: „Kommen die jetzt jedes Jahr?“, und weiter: „Ich finde halt, dass Regensburg mehr Potential hat, als immer nur The Aggrolites“. Mh…ach so. Gut, buchen wir sie dann nicht? Ich denke – schon! Es ist dann das – OMG – dritte Mal. Und ganz ehrlich – wir machen Konzerte, weil wir die Bands lieben, die wir veranstalten. Nicht weil es einer finanziellen Logik folgt, oder sich in den Kulturentwicklungsplan der Stadt einfügt. Wir haben damit begonnen, weil es uns ums Gestalten geht. Um Teilhabe. Das ist meistens ein Draufzahlgeschäft, dafür geht manchmal der Sommer- und vielleicht sogar der Winterurlaub drauf, aber solange es Spaß macht geht kein Weg daran vorbei. Schön, dass wir dann die Adressaten für Beschwerden werden – es zeigt, dass man uns die Kraft zutraut, etwas voranzubringen. Aber – ein Punk-Ethos war ja immer D I Y, – Do it yourself. Mach es selbst. Mach es besser. Sei Teil von einer positiven Idee. Schalte den Fernseher aus und geh raus aus deiner Comfort Zone. Du musst dabei nicht mal selbst ein Konzert veranstalten, aber du kannst die unterbezahlten Musiker und gebeutelten Veranstalter mit deinem Eintritt unterstützen.  Fänden wir sinnvoller als von der Couch aus querzuschießen.

Gilbert A. Schuster